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Mandatsvereinbarung Anwälte

Mandatsvereinbarung Anwälte
enthält
Mandatsvereinbarung – Einzelanwalt und
Mandatsvereinbarung – Anwaltskanzlei

Mandatsvereinbarung – Einzelanwalt

Zwischen
Mandant,
im Folgenden „Nutzer“,

und

Anwalt (ein Rechtsanwalt, der nicht als Teil eines beruflichen Zusammenschlusses praktiziert – für diese gilt die „Mandatsvereinbarung Anwaltskanzlei“ – und für den auf Legalbase ein Profil angelegt wurde),
im Folgenden „Anwalt“,

wird Folgendes vereinbart:

§ 1 Mandatsgegenstand

Der Nutzer beauftragt den Anwalt über die Plattform Legalbase mit dem Tätigwerden in einer bestimmten Angelegenheit (im Folgenden „Mandatsgegenstand“). Diese Angelegenheit wird auf der Plattform Legalbase als Rechtsprodukt bezeichnet. Der Anwalt schuldet dem Nutzer das Bearbeiten des Rechtsproduktes innerhalb der von dem Anwalt vorher auf der Online-Plattform angebotenen Bearbeitungszeit. Bei einem Rechtsprodukt handelt es sich um ein beschränktes Mandat. Der Anwalt schuldet nur die Beratung bzw. das Tätigwerden in dem Umfang, wie allgemein auf der Plattform für das entsprechende Rechtsprodukt festgelegt wurde. Eine darüberhinausgehende Tätigkeit bzw. die Wahrnehmung darüber hinausgehender Nutzerinteressen ist nicht geschuldet. Eine Erweiterung des Mandatsgegenstandes gilt als neues Mandat. Neue oder weitere Mandate, die außerhalb dieser Plattform geschlossen werden, werden von den Bestimmungen dieser Mandatsvereinbarung nicht erfasst.

§ 2 Außergerichtliche Vollmacht

Der Nutzer erteilt dem Anwalt Vollmacht zur außergerichtlichen Vertretung im Rahmen des Mandatsgegenstands (d.h. im Rahmen des vom Nutzer ausgewählten Produktes).


§ 3 Vergütungsvereinbarung

Vereinbarung eines Festhonorars: Es wird vereinbart, dass ein Honorar in der von dem Anwalt in ihrem Angebot genannten Höhe für das jeweilige Rechtsprodukt für die außergerichtliche Tätigkeit zu zahlen ist.


§ 4 Beschränkung der Haftung

(1) Der Anwalt haftet für eigenes Verschulden und für Verschulden ihrer Erfüllungsgehilfen, es sei denn, dass die Haftung durch nachstehende Bestimmungen oder durch besondere Vereinbarung ausgeschlossen oder begrenzt wird:

(2) a) Die Haftung des Anwalts wird für den Fall der einfachen Fahrlässigkeit in jedem einzelnen Schadensfalle auf einen Höchstbetrag von € 1.000.000,00 (in Worten: Eine Million Euro) beschränkt. Einer Pflichtverletzung der Anwalt steht die eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen gleich.

b) Der Nutzer und der Anwalt sind sich darüber einig, dass das Mandat bzw. die Mandate und diese Vereinbarung keine Rechte Dritter begründen. Vorsorglich wird jedoch vereinbart, dass die Bestimmungen dieser Haftungsbeschränkungsvereinbarung auch dann gelten, wenn eine Haftung gegenüber einer anderen Person als dem Nutzer begründet sein soll.

c) Der Betrag von € 1.000.000,00 stellt den Höchstbetrag der der Anwalt in jedem einzelnen Schadensfalle obliegenden Leistung dar, und zwar mit der Maßgabe, dass nur eine einmalige Leistung der Summe in Betracht kommt,
– und zwar hinsichtlich mehrerer entschädigungspflichtiger Personen, auf welche sich diese Haftungsbeschränkung erstreckt,
– bezüglich eines aus mehreren Verstößen stammenden einheitlichen Schadens und
– bezüglich sämtlicher Pflichtverletzungen bei der Erledigung eines einheitlichen Auftrages, mögen diese auf dem Verschulden eines Sozius, eines Berufsträgers, eines Mitarbeiters oder einer von dem Anwalt herangezogenen Hilfsperson, die auch ein anderer Berufsträger sein kann, beruhen.
Als einzelner Schadensfall ist die Summe der Schadensersatzansprüche aller Anspruchsberechtigten zu verstehen, die sich aus einem Pflichtverstößen bei Erledigung eines einheitlichen Auftrags ergeben können.

d) Die Haftungsbeschränkung gilt für die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

e) Die vorstehend genannten Bestimmungen gelten entsprechend für die Beauftragung dritter Personen im Namen und im Interesse des Nutzers; die entsprechende Geltung bezieht sich auch auf Pflichtverstöße dieser beauftragten dritten Person. Die Beschränkung gilt sowohl für die Auswahl als auch für die Überwachung und Zusammenarbeit mit diesen Personen im Rahmen des Mandatsverhältnisses.

§ 5 Datenverarbeitung und Telekommunikation (Telefax, E-Mail etc.)

(1) Der Anwalt ist berechtigt, ihr anvertraute personenbezogene Daten im Rahmen des Mandats mit Datenverarbeitungsanlagen zu erfassen, zu speichern und zu verarbeiten. Der Anwalt darf diese Daten an Dritte weitergeben und von diesen verarbeiten lassen, soweit sie dies im Rahmen des Mandats für erforderlich hält. Nach Beendigung des Mandats ist der Anwalt nicht verpflichtet, gespeicherte Daten zu löschen.

(2) Soweit der Nutzer dem Anwalt eine E-Mail-Adresse mitteilt, willigt er ein, dass der Anwalt ihm ohne Einschränkung per E-Mail mandatsbezogene Informationen zusendet. Dem Nutzer ist bekannt, dass bei unverschlüsseltem E-Mail nur eingeschränkte Vertraulichkeit gewährleistet ist. Der Anwalt übernimmt keine Gewähr dafür, wann vom Nutzer abgesandte E-Mails übermittelt werden, da dies vom jeweiligen Provider abhängig ist. Dasselbe gilt auch für die von dem Anwalt abgesandten E-Mails. Bei eiligen Angelegenheiten und Fristsachen kann der Anwalt daher keine Haftung dafür übernehmen, dass die Übermittlung zeitgerecht erfolgt und Fristen eingehalten werden. Der Nutzer wurde darauf hingewiesen, dass in eiligen Angelegenheiten und Fristsachen eine direkte Kontaktaufnahme mittels Telefon erfolgen muss, um sich zu vergewissern, dass die Fristsache noch an diesem Tag bearbeitet werden kann.

§ 6 Obliegenheiten des Nutzers

Eine erfolgreiche Mandatsbearbeitung ist nur bei Beachtung folgender Obliegenheiten gewährleistet:

(1) Umfassende Information: Der Nutzer hat dem Anwalt über alle mit dem Mandat zusammenhängenden Tatsachen umfassend und wahrheitsgemäß informiert und ihr sämtliche mit dem Mandat zusammenhängende Unterlagen und Daten in geordneter Form übermittelt. Der Nutzer wird während der Dauer des Mandats nur in Abstimmung mit der Anwalt mit Gerichten, Behörden, der Gegenseite oder sonstigen Beteiligten Kontakt aufnehmen.

(2) Vorsorge bei Abwesenheit und Adressänderung: Der Nutzer wird den Anwalt unterrichten, wenn er seine Anschrift, Telefon- und Faxnummer, E-Mail-Adresse etc. wechselt oder über längere Zeit wegen Urlaubs oder aus anderen Gründen nicht erreichbar ist.

(3) Sorgfältige Prüfung von Schreiben des Anwalts: Der Nutzer wird die ihm von der Anwalt übermittelten Schreiben und Schriftsätze sorgfältig daraufhin überprüfen, ob die darin enthaltenen Sachverhaltsangaben wahrheitsgemäß und vollständig sind.

(4) Rechtsschutzversicherung: Soweit der Anwalt auch beauftragt ist, den Schriftwechsel mit der Rechtsschutzversicherung zu führen, wird diese von der Verschwiegenheitsverpflichtung im Verhältnis zur Rechtsschutzversicherung ausdrücklich befreit. In diesem Fall versichert der Nutzer, dass der Versicherungsvertrag mit der Rechtsschutzversicherung weiterhin besteht, keine Beitragsrückstände bestehen und in gleicher Angelegenheit keine anderen Rechtsanwältinnen oder Rechtsanwälte beauftragt sind.

§ 7 Sonstige Mandatsbedingungen

(1) Der Nutzer wird darauf hingewiesen, dass der Ausgang eines Rechtsstreits oder Verfahrens, auf das das Mandat gerichtet ist, keinen Einfluss auf die Höhe des geschuldeten Honorars hat.

(2) Für das gesamte Vertragsverhältnis gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

(3) Die vorliegende Vereinbarung gilt auch zugunsten eines jeden weiteren Anwalts, Steuerberaters, Wirtschaftsprüfers, vereidigten Buchprüfers oder Mitarbeiters, der für den Anwalt tätig wird, gleich, ob er auf dem Briefkopf erscheint oder nicht. Sie gilt auch für Ausscheidende.

(4) Alle auf das Mandat bezogenen Handlungen, welche einer von mehreren Nutzern vornimmt oder welche gegenüber einem von mehreren Nutzern vorgenommen werden, wirken für und gegen alle Nutzer. Widersprechen sich die Weisungen mehrerer Nutzer, so kann der Anwalt das Mandat nach eigenem pflichtgemäßem Ermessen weiterführen oder es niederlegen.

(5) Sollte eine Bestimmung dieses Vertrages ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird hierdurch die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen nicht berührt. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame Bestimmung zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung entspricht oder am nächsten kommt.

01. Juli 2017

 

Widerrufsbelehrung

Widerrufsrecht

Sollten Sie Verbraucher sein, haben Sie das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag gegenüber dem Anwalt oder gegenüber Legalbase als Empfangsbevollmächtigter zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie dem Anwalt oder Legalbase (firma.de Firmenbaukasten AG, Dornkratz 1 WP / Alte Ziegelei, 65207 Wiesbaden, E-Mail: service@firma.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.

Ende der Widerrufsbelehrung

 

Muster-Widerrufsformular

Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.

An:
firma.de Firmenbaukasten AG
Dornkratz 1 WP / Alte Ziegelei
65207 Wiesbaden
E-Mail: service@firma.de

Hiermit widerrufe(n) ich/wir den von mir/uns abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung:

Diese Dienstleistung wurde bestellt am:

Diese Dienstleistung wurde erhalten am:

Name des/der Verbraucher(s):

Anschrift des/der Verbraucher(s):

Datum:

Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier):

Wertersatz bei Widerruf nach Beginn der Dienstleistungserbringung

Widerruft der Verbraucher einen Vertrag über die Erbringung von Dienstleistungen oder über die Lieferung von Wasser, Gas oder Strom in nicht bestimmten Mengen oder nicht begrenztem Volumen oder über die Lieferung von Fernwärme, so schuldet der Verbraucher dem Unternehmer Wertersatz für die bis zum Widerruf erbrachte Leistung, wenn der Verbraucher von dem Unternehmer ausdrücklich verlangt hat, dass dieser mit der Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt.

Mandatsvereinbarung – Anwaltskanzlei

Zwischen

Mandant,
im Folgenden „Nutzer“,

und

Anwaltskanzlei (alle beruflichen Zusammenschlüsse von Rechtsanwälten – egal welcher Rechtsform, für die auf Legalbase ein Profil bzw. mehrere Profile angelegt wurden),
im Folgenden „Anwaltskanzlei“,

wird Folgendes vereinbart:

§ 1 Mandatsgegenstand

Der Nutzer beauftragt die Anwaltskanzlei über die Plattform Legalbase mit dem Tätigwerden in einer bestimmten Angelegenheit (im Folgenden „Mandatsgegenstand“). Diese Angelegenheit wird auf der Plattform Legalbase als Rechtsprodukt bezeichnet. Die Anwaltskanzlei schuldet dem Nutzer das Bearbeiten des Rechtsproduktes innerhalb der von der Anwaltskanzlei vorher auf der Online-Plattform angebotenen Bearbeitungszeit. Bei einem Rechtsprodukt handelt es sich um ein beschränktes Mandat. Die Anwaltskanzlei schuldet nur die Beratung bzw. das Tätigwerden in dem Umfang, wie allgemein auf der Plattform für das entsprechende Rechtsprodukt festgelegt wurde. Eine darüberhinausgehende Tätigkeit bzw. die Wahrnehmung darüber hinausgehender Nutzerinteressen ist nicht geschuldet. Eine Erweiterung des Mandatsgegenstandes gilt als neues Mandat. Neue oder weitere Mandate, die außerhalb dieser Plattform geschlossen werden, werden von den Bestimmungen dieser Mandatsvereinbarung nicht erfasst.

§ 2 Außergerichtliche Vollmacht

Der Nutzer erteilt der Anwaltskanzlei Vollmacht zur außergerichtlichen Vertretung im Rahmen des Mandatsgegenstands (d.h. im Rahmen des vom Nutzer ausgewählten Produktes).


§ 3 Vergütungsvereinbarung

Vereinbarung eines Festhonorars: Es wird vereinbart, dass ein Honorar in der von der Anwaltskanzlei in ihrem Angebot genannten Höhe für das jeweilige Rechtsprodukt für die außergerichtliche Tätigkeit zu zahlen ist.


§ 4 Beschränkung der Haftung

(1) Die Anwaltskanzlei haftet für eigenes Verschulden und für Verschulden ihrer Erfüllungsgehilfen, es sei denn, dass die Haftung durch nachstehende Bestimmungen oder durch besondere Vereinbarung ausgeschlossen oder begrenzt wird:

(2) a) Die Haftung der Anwaltskanzlei wird für den Fall der einfachen Fahrlässigkeit in jedem einzelnen Schadensfalle auf einen Höchstbetrag von € 10.000.000,00 (in Worten: Zehn Millionen Euro) beschränkt. Einer Pflichtverletzung der Anwaltskanzlei steht die eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen gleich.

b) Der Nutzer und die Anwaltskanzlei sind sich darüber einig, dass das Mandat bzw. die Mandate und diese Vereinbarung keine Rechte Dritter begründen. Vorsorglich wird jedoch vereinbart, dass die Bestimmungen dieser Haftungsbeschränkungsvereinbarung auch dann gelten, wenn eine Haftung gegenüber einer anderen Person als dem Nutzer begründet sein soll.

c) Der Betrag von € 10.000.000,00 stellt den Höchstbetrag der der Anwaltskanzlei in jedem einzelnen Schadensfalle obliegenden Leistung dar, und zwar mit der Maßgabe, dass nur eine einmalige Leistung der Summe in Betracht kommt,
– und zwar hinsichtlich mehrerer entschädigungspflichtiger Personen, auf welche sich diese Haftungsbeschränkung erstreckt,
– bezüglich eines aus mehreren Verstößen stammenden einheitlichen Schadens und
– bezüglich sämtlicher Pflichtverletzungen bei der Erledigung eines einheitlichen Auftrages, mögen diese auf dem Verschulden eines Sozius, eines Berufsträgers, eines Mitarbeiters oder einer von der Anwaltskanzlei herangezogenen Hilfsperson, die auch ein anderer Berufsträger sein kann, beruhen.
Als einzelner Schadensfall ist die Summe der Schadensersatzansprüche aller Anspruchsberechtigten zu verstehen, die sich aus einem Pflichtverstößen bei Erledigung eines einheitlichen Auftrags ergeben können.

d) Die Haftungsbeschränkung gilt für die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

e) Die vorstehend genannten Bestimmungen gelten entsprechend für die Beauftragung dritter Personen im Namen und im Interesse des Nutzers; die entsprechende Geltung bezieht sich auch auf Pflichtverstöße dieser beauftragten dritten Person. Die Beschränkung gilt sowohl für die Auswahl als auch für die Überwachung und Zusammenarbeit mit diesen Personen im Rahmen des Mandatsverhältnisses.

§ 5 Datenverarbeitung und Telekommunikation (Telefax, E-Mail etc.)

(1) Die Anwaltskanzlei ist berechtigt, ihr anvertraute personenbezogene Daten im Rahmen des Mandats mit Datenverarbeitungsanlagen zu erfassen, zu speichern und zu verarbeiten. Die Anwaltskanzlei darf diese Daten an Dritte weitergeben und von diesen verarbeiten lassen, soweit sie dies im Rahmen des Mandats für erforderlich hält. Nach Beendigung des Mandats ist die Anwaltskanzlei nicht verpflichtet, gespeicherte Daten zu löschen.

(2) Soweit der Nutzer der Anwaltskanzlei eine E-Mail-Adresse mitteilt, willigt er ein, dass die Anwaltskanzlei ihm ohne Einschränkung per E-Mail mandatsbezogene Informationen zusendet. Dem Nutzer ist bekannt, dass bei unverschlüsseltem E-Mail nur eingeschränkte Vertraulichkeit gewährleistet ist. Die Anwaltskanzlei übernimmt keine Gewähr dafür, wann vom Nutzer abgesandte E-Mails übermittelt werden, da dies vom jeweiligen Provider abhängig ist. Dasselbe gilt auch für die von dem Anwalt abgesandten E-Mails. Bei eiligen Angelegenheiten und Fristsachen kann die Anwaltskanzlei daher keine Haftung dafür übernehmen, dass die Übermittlung zeitgerecht erfolgt und Fristen eingehalten werden. Der Nutzer wurde darauf hingewiesen, dass in eiligen Angelegenheiten und Fristsachen eine direkte Kontaktaufnahme mittels Telefon erfolgen muss, um sich zu vergewissern, dass die Fristsache noch an diesem Tag bearbeitet werden kann.

§ 6 Obliegenheiten des Nutzers

Eine erfolgreiche Mandatsbearbeitung ist nur bei Beachtung folgender Obliegenheiten gewährleistet:

(1) Umfassende Information: Der Nutzer hat die Anwaltskanzlei über alle mit dem Mandat zusammenhängenden Tatsachen umfassend und wahrheitsgemäß informiert und ihr sämtliche mit dem Mandat zusammenhängende Unterlagen und Daten in geordneter Form übermittelt. Der Nutzer wird während der Dauer des Mandats nur in Abstimmung mit der Anwaltskanzlei mit Gerichten, Behörden, der Gegenseite oder sonstigen Beteiligten Kontakt aufnehmen.

(2) Vorsorge bei Abwesenheit und Adressänderung: Der Nutzer wird die Anwaltskanzlei unterrichten, wenn er seine Anschrift, Telefon- und Faxnummer, E-Mail-Adresse etc. wechselt oder über längere Zeit wegen Urlaubs oder aus anderen Gründen nicht erreichbar ist.

(3) Sorgfältige Prüfung von Schreiben der Anwaltskanzlei: Der Nutzer wird die ihm von der Anwaltskanzlei übermittelten Schreiben und Schriftsätze sorgfältig daraufhin überprüfen, ob die darin enthaltenen Sachverhaltsangaben wahrheitsgemäß und vollständig sind.

(4) Rechtsschutzversicherung: Soweit die Anwaltskanzlei auch beauftragt ist, den Schriftwechsel mit der Rechtsschutzversicherung zu führen, wird diese von der Verschwiegenheitsverpflichtung im Verhältnis zur Rechtsschutzversicherung ausdrücklich befreit. In diesem Fall versichert der Nutzer, dass der Versicherungsvertrag mit der Rechtsschutzversicherung weiterhin besteht, keine Beitragsrückstände bestehen und in gleicher Angelegenheit keine anderen Rechtsanwältinnen oder Rechtsanwälte beauftragt sind.

§ 7 Sonstige Mandatsbedingungen

(1) Der Nutzer wird darauf hingewiesen, dass der Ausgang eines Rechtsstreits oder Verfahrens, auf das das Mandat gerichtet ist, keinen Einfluss auf die Höhe des geschuldeten Honorars hat.

(2) Für das gesamte Vertragsverhältnis gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

(3) Die vorliegende Vereinbarung gilt auch zugunsten eines jeden weiteren Anwalts, Steuerberaters, Wirtschaftsprüfers, vereidigten Buchprüfers oder Mitarbeiters, der für die Anwaltskanzlei tätig wird, gleich, ob er auf dem Briefkopf erscheint oder nicht. Sie gilt auch für Ausscheidende.

(4) Alle auf das Mandat bezogenen Handlungen, welche einer von mehreren Nutzern vornimmt oder welche gegenüber einem von mehreren Nutzern vorgenommen werden, wirken für und gegen alle Nutzer. Widersprechen sich die Weisungen mehrerer Nutzer, so kann die Anwaltskanzlei das Mandat nach eigenem pflichtgemäßem Ermessen weiterführen oder es niederlegen.

(5) Sollte eine Bestimmung dieses Vertrages ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird hierdurch die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen nicht berührt. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame Bestimmung zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung entspricht oder am nächsten kommt.

01. Juli 2017

 

Widerrufsbelehrung

Widerrufsrecht

Sollten Sie Verbraucher sein, haben Sie das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag gegenüber der Anwaltskanzlei oder gegenüber Legalbase als Empfangsbevollmächtigter zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie die Anwaltskanzlei oder Legalbase (firma.de Firmenbaukasten AG, Dornkratz 1 WP / Alte Ziegelei, 65207 Wiesbaden, E-Mail: service@firma.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.

Ende der Widerrufsbelehrung

 

Muster-Widerrufsformular

Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.

An:
firma.de Firmenbaukasten AG
Dornkratz 1 WP / Alte Ziegelei
65207 Wiesbaden
E-Mail: service@firma.de

Hiermit widerrufe(n) ich/wir den von mir/uns abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung:
Diese Dienstleistung wurde bestellt am:

Diese Dienstleistung wurde erhalten am:

Name des/der Verbraucher(s):

Anschrift des/der Verbraucher(s):

Datum:

Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier):

Wertersatz bei Widerruf nach Beginn der Dienstleistungserbringung

Widerruft der Verbraucher einen Vertrag über die Erbringung von Dienstleistungen oder über die Lieferung von Wasser, Gas oder Strom in nicht bestimmten Mengen oder nicht begrenztem Volumen oder über die Lieferung von Fernwärme, so schuldet der Verbraucher dem Unternehmer Wertersatz für die bis zum Widerruf erbrachte Leistung, wenn der Verbraucher von dem Unternehmer ausdrücklich verlangt hat, dass dieser mit der Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt.

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